Leben in Hirschau

Liebe Hirschauerinnen und Hirschauer,

unser Dorf hat sich bei einem Projekt des Ministeriums für Soziales und Integration beworben und den Zuschlag bekommen!

Um was handelt es sich dabei?

Es geht darum, gemeinsam als Bürgerinnen und Bürger Hirschaus sich auf den Weg zu machen mit den Fragen: „Wie wünschen wir uns das Miteinander in unserem Ort? Wie wollen wir im Alter leben? Was braucht unser Dorf für gelingende Nachbarschaften?

Das Ministerium für Soziales und Integration fördert Städte und Gemeinden, die sich in einem partizipativen Prozess, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, diesen Fragen widmen.

So wird es in den kommenden Monaten in Hirschau verschiedene größere und kleinere Veranstaltungen geben, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind und aufgefordert werden daran teilzunehmen, Ihre Wünsche und Vorstellungen zu äußern und vielleicht auch gemeinsam mit anderen bestimmte Themen in Hirschau aktiv voranzubringen.

Hirschau bekommt dafür bis Ende 2019 eine 20%-Stelle finanziert. Ab sofort wird Frau Claudia Stöckl als Sozialplanerin der Stadt Tübingen jede Woche einen Nachmittag im Rathaus anzutreffen sein, ein offenes Ohr haben und die Gruppen betreuen, die sich zu den gewünschten Themen finden. Außerdem werden die Veranstaltungen von Wolfgang Schleicher, Mitarbeiter von „SPES“, einer externen und in diesen Themen erfahrenen Beratungsfirma, moderiert und zum Schluss dokumentiert.

Die erste große Auftaktveranstaltung ist am 14. Mai 2018 um 18.00 Uhr im Feuerwehrhaus. Informationen dazu und wie es dann weitergeht finden Sie in einer beigefügten Broschüre in dieser Ausgabe unseres Mitteilungsblattes. Ich würde mich freuen, viele von Ihnen an diesem Abend begrüßen zu dürfen, wenn es heißt: „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“

 

Für alle, die die Broschüre noch nicht kennen Leben in Hirschau

 

Haben Sie jetzt schon Fragen oder Anregungen, dann wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Stöckl per Email (claudia.stoeckl@tuebingen.de) oder kommen Sie dienstags zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr auf dem Rathaus vorbei.

Auftaktveranstaltung am 14.Mai 2018

 

Gelungene Auftaktveranstaltung zum Projekt „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“

 

Um kurz nach 18.00 Uhr war der Feuerwehrsaal mehr als voll. Wer jetzt noch kam, musste stehen, so viele Hirschauerinnen und Hirschauer kamen zur Auftaktveranstaltung des Projekts: „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“

 

Ortsvorsteher Ulrich Latus war darüber natürlich sehr erfreut, begrüßte die Anwesenden herzlich und leitete den Abend ein. „Was gibt es schon in Hirschau für das soziale Leben aller Generationen und was brauchen wir noch?“ Hirschau kann eine reiche Palette an sozialer Infrastruktur aufweisen, nur wissen gar nicht alle davon. Dies könnte ein Thema sein, das im Rahmen des Projekts bearbeitet werden kann: Wie erfahren denn alle von dem, was es gibt?

 

Das Projekt, das vom Landesministerium für Soziales und Integration mit 70.000 € gefördert wird, unterstützt Kommunen auf ihrem Weg, zusammen mit der Bevölkerung zu überlegen, wie eine gute und facettenreiche Versorgung der älter werdenden Bevölkerung gelingen kann, nimmt aber auch die Lebenslagen und Sorgen der jüngeren Bevölkerung in den Blick: generationenübergreifend. Frau Dr. Arbogast, Erste Bürgermeisterin Tübingens bettete das Projekt ein in das große Vorhaben, den betagten und hochbetagten Menschen in den Stadtteilen und Teilorten Tübingens die Chance zu geben, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden alt zu werden, auch wenn die familiären Strukturen und Unterstützungskapazitäten heute anders sind als noch vor Jahren. Den Prozess begleitet die Firma SPES und die Stadt Tübingen, die eine 20% Stelle dafür geschaffen hat. Um ein Beispiel zu geben, wie es seiner Kommune gelang, genau solch einen Beteiligungsprozess erfolgreich umzusetzen, kam Bürgermeister a.D. Gerhard Kiechle aus Eichstetten, einem Ort in der Nähe von Freiburg, 3.000 Einwohner, und erzählte. Der sehr ausführliche Bericht schilderte die Maßnahmen, die seine Gemeinde umsetzte hin zu einer „Sorgenden Gemeinschaft“: Welche Wohnformen für Ältere eingerichtet wurden und wie Ehrenamtliche die Pflege und Betreuung der Seniorinnen und Senioren flankieren und unterstützen. Hierzu wurde eigens ein Verein gegründet mit dem Namen „Bürgergemeinschaft Eichstetten e.V.“ und die Ehrenamtlichen umfangreich geschult. Dann waren die Hirschauerinnen und Hirschauer gefragt. Zu sechs unterschiedlichen Themen bildeten sich Gesprächsgruppen. Intensiv wurden diskutiert: „Was haben wir schon, was brauchen wir noch?“, „Treffpunkte“, „Wohnen im Alter“, „Pflege und Betreuung“, „Bewegung, Musik, Aktivitäten“, „Infrastruktur“ und „Mobilität“. Hier waren nun die Zeit und der Ort, anzusprechen, was den Hirschauerin-nen und Hirschauern unter den Nägeln brennt. Das reichte von der Bitte, die Ganztagsbetreuung für Kinder aufrecht zu erhalten, über die Schaffung einer Ortsmitte, hin zu einem Treffpunkt, besseren Einkaufs-möglichkeiten, einer Bushaltestelle am Friedhof und der Schaffung von Tagespflege in Hirschau, um nur ein paar Punkte zu nennen. Die Gedanken und Ideen sprudelten und alle wurden auf großen Plakaten festgehalten und anschließend dem Plenum vorgestellt.

 

Wie geht es nun weiter?

 

Am 19. Juni 2018 um 19:00 Uhr ist die nächste größere Veranstaltung geplant. Im Gemeindehaus St. Urban können all diejenigen kommen, die sich gerne einem der Themen vertieft widmen möchten. Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat, der Projektkoordinatorin Claudia Stöckl und dem Mitarbeiter der Firma SPES, Wolfgang Schleicher, sollen nochmals Ideen und Anregungen gesammelt und überlegt werden, wie die Ideen auch umgesetzt werden können. Die Hoffnung ist, dass kleine Projekt-gruppen entstehen, die über einen gewissen Zeitraum Themenbereiche bearbeiten. Betreut werden diese Gruppen von der Projektkoordinatorin. Claudia Stöckl Informationen bei:

 

 Claudia Stöckl, Verwaltungsstelle Hirschau, Kingersheimer Straße 57, Tel.: 07071 204 1553, Email: claudia.stoeckl@tuebingen.de, Bürozeiten: dienstags 14.00-18.00 Uhr.

Wer nicht bei der Veranstaltung dabei war, sich aber für den Vortrag von Herrn Kiechle interessiert, kann hier seine Präsentation sehen.

 

 

 

 

Steuerungsgruppe „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“

 

 

Gruppe

Ansprechperson

Kontakt

1

Kommunikation/Vernetzung

Gerold Renner

gerold.renner@kabelbw.de

2

Kommunikation/Vernetzung

Franziska Holl

fanny.holl@web.de

3

Wohnen im Alter

Dr. Gernot Ehrmann

dr.gernot.ehrmann@t-online.de

4

Wohnen im Alter

Gabi Medam

mail@gabriele-medam.de

5

Friedhof

Karl Fischer

Karl.Fischer-Team@T-Online.de

6

Kinderferienbetreuung

Andrea Gerster

locher.andrea@gmx.de

7

Einkaufsmöglichkeiten

Norbert Schnitzler

info@maler-schnitzler.de

8

Bürgertreff/Dorfmitte/Begegnung

Martin Höll

martinhoell@gmx.de

9

Bürgerbus

Hugo Piendl

h.piendl@web.de

10

Fragebogen

Joachim Braun

j.braun@wabra.net

11

Ortsvorsteher

Ulrich Latus

ulrich.latus@tuebingen.de

12

Ortschaftsrat

Miriam Fecker

miriam.fecker@web.de

13

Ortschaftsrat

Susanne Schiebel

susanneschiebel@gmx.net

14

Ortschaftsrat

Monika Hummel

mh@hummelwiese.de

15

Projektkoordinatorin

Claudia Stöckl

claudia.stoeckl@tuebingen.de

16

Firma SPES

Wolfgang Schleicher

schleicher@landvolk.de

Gruppe

1. Termin

2. Termin

3. Termin

4. Termin

5.Termin

Begegnung/Dorfmitte

9. Juli 2018

20. September 2018, 20 Uhr

K & V

26. Juni 2018

23. Juli 2018,

19.00 Uhr

Kinderferienbetreuung

7. Juli 2018

7. September 2018, Uhrzeit steht nicht fest

Bürgerbus

28. Juni 2018

20. Juli 2018,

10.00 Uhr

Wohnen im Alter

18. September 2018, Uhrzeit steht noch nicht fest

Einkaufen

2. Juli 2018

25. Juli 2018,

19.30 Uhr

Fragebogen

23. Juli 2018,

19.00 Uhr

Friedhof

Steht noch nicht fest

Fragebogen zum Thema Kinderferienbetreuung.

Im Rahmen des Projekts „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“ hat die Gruppe „Ferienbetreuung“ einen Fragebogen entwickelt, der an alle Familien mit Kindergarten- oder Grundschulkinder verteilt werden soll. Die Fragebögen werden über die jeweiligen Einrichtungen verteilt. Wer aus Versehen keinen Fragebogen bekommt oder wer seine Kinder in anderen Einrichtungen hat, kann sich einen Fragebogen bei Claudia Stöckl im Rathaus abholen. Sie ist am Donnerstag, 12. Juli 2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Dienstag, 17. Juli 2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr dort anzutreffen. (Bitte an der Seitentüre des Rathauses klingeln.)

 

Universitätsstadt Tübingen, Koordination der Stadtteiltreffs, Münzgasse 20, 72070 Tübingen Telefon: 07071/204-1553, E-Mail: claudia.stoeckl@tuebingen.de

Die nächsten Termine für vier Untergruppen beim Projekt „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“ stehen an.

Bei Interesse können Sie gerne dazukommen.

Informationen über den Treffpunkt erhalten Sie von der jeweiligen Ansprechperson, bzw. unter der angegebenen Telefonnummer:

„Bürgerbus“: Freitag, 20. Juli 2018, 10.00 Uhr, Ansprechperson Hugo Piendl, h.piendl@web.de, Tel.: 7 37 34,

„Kommunikation und Vernetzung“: Montag, 23. Juli 2018, 19.00 Uhr, Ansprechperson Gerold Renner, gerold.renner@kabelbw.de,Tel.: 204 - 15 53,

„Fragebogen“: Montag, 23. Juli 2018, 19.00 Uhr, Ansprechperson Joachim Braun, j.braun@wabra.net, Tel.: 97 01 40,

„Einkaufsmöglichkeiten“: Mittwoch, 25. Juli 2018, 19.30 Uhr, Ansprechperson: Norbert Schnitzler, info@maler-schnitzler.de, Tel.: 79 13 69.

Die Steuerungsgruppe „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten“ traf sich am 16.07.2018 auf dem Rathaus

 

Anwesend waren aus den einzelnen Gruppen::

Ulrich Latus, Dr. Gernot Ehrmann, Susanne Schiebel, Franziska Holl, Martin Höll, Monika Höll, Gabriele Medam, Norbert Schnitzler, Monika Hummel, Hugo Piendl, Andrea Gerster, Miriam Fecker, Karl Fischer, Joachim Braun, Claudia Stöckl, Wolfgang Schleicher

 

Berichte aus den Gruppen:

 

Ferienbetreuung:

 

Die Gruppe hat sich am 7.7.2018 getroffen, vier Personen waren anwesend. Das Ziel dieses ersten Treffens war, einen Fragebogen und ein Anschreiben für Familien mit Kindern in den Kindergärten und den ersten drei Grundschulklassen zu kreieren. Das ist gelungen. Bereits am Donnerstag, 12. Juli 2018 wurden diese Fragbögen mit Anschreiben an 89 Schüler/innen und 102 Kindergartenkinder und deren Familien über die jeweiligen Einrichtungen verteilt. Es wurde auch die Möglichkeit geschaffen, Fragebögen im Rathaus abzuholen, sollte eine Familie keinen Fragebogen bekommen haben. Der Rücklauf erfolgt ebenso über die jeweiligen Einrichtungen. Ziel der Befragung ist, herauszufinden wie viele Familien aus welchen Einrichtungen konkret Bedarf für Ferienbetreuung ihrer Kinder haben. Die Gruppe sieht in der Ferienbetreuung nicht nur die Entlastung der Familien  sondern auch die Möglichkeit für die Kinder, in ihrer vertrauten Umgebung ihre freie Zeit zu verbringen und Selbstständigkeit einzuüben. Im Begleitschreiben wurden die Familien auch hingewiesen, dass die Ferienbetreuung 100-150 € in der Woche kosten kann. Der Rücklauf geht noch bis zum 20. Juli 2018.

Mögliche Räume und weitere Modalitäten eruiert die Gruppe erst nach der Auswertung des Fragebogens. Der nächste Termin ist der 7. September 2018, Uhrzeit steht noch nicht fest.

 

Bürgerbus:

 

Die Gruppe hat sich am 28. Juni 2018 getroffen, fünf Personen waren anwesend. Das Ziel der Gruppe ist, herauszufinden, wer in Hirschau einen Bürgerbus in Anspruch nehmen würde und welche Möglichkeiten es gibt. Fünf Modelle wurden kurz vorgestellt.

- Der Bürgerbus fährt Linie -> er ergänzt sozusagen den ÖPNV. Dadurch dass er kleinteilige Verkehrsströme unterstützt, gibt es auch Förderung durch das Land.

- Bürgerauto -> muss disponiert werden.

- Bürgerfahrdienst -> Seniorinnen und Senioren werden zum Arzt gefahren

- PKW Fahrdienst -> mit privaten PKW, sehr spendenabhängig

- Gemeindebus

Letztlich sollen alle Modelle den ÖPNV ergänzen und die Mobilität älterer/körperlich eingeschränkter Bürgerinnen und Bürger verbessern. Es gibt sehr viele gelungene Beispiele in Baden-Württemberg, so dass man gut Know-how bekommen kann. Wichtig ist, dass das Thema in den Fragebogen aufgenommen wird und dass der Fragebogen auf jeden Fall die ältere Bevölkerung erreicht. Der nächste Termin der Gruppe ist: Freitag, 20. Juli 2018, 10 Uhr.

 

Einkaufsmöglichkeiten:

 

Die Gruppe hat sich am 2. Juli 2018 getroffen, sechs Personen waren anwesend. Ziel der Gruppe ist, zu erarbeiten welche Einkaufsmöglichkeiten es gibt und was darüber hinaus gebraucht wird und was vor allem kompatibel zum Bestehenden ist. Wichtig ist die Entwicklung in Wurmlingen. Die Gruppe plant, die Einzelhändler im Ort einzuladen und Kontakt zu funktionierenden Genossenschaftsläden aufzunehmen. Es gibt keine Festlegung auf Supermarkt oder Genossenschaftsladen, die Überlegungen sind ganz offen. Wichtig ist, herauszufinden, welchen Bedarf es gibt und ob es evtl. Menschen gäbe, die sich bei einem Genossenschaftsladen engagieren würden. Das Thema Einkaufsmöglichkeiten muss im Fragebogen erscheinen. Nächstes Treffen: Mittwoch, 25. Juli 2018, 19.30 Uhr im Rathaus.

 

Begegnung/Dorfmitte/Bürgertreff:

 

Die Gruppe hat sich am 9. Juli 2018 im Rathaus getroffen, zwölf Personen waren anwesend. Der Einstieg in die Arbeit war: Von was träumen wir? Eine Kneipe, ein Café wäre gut. Gelungene Beispiele wurden gesucht und gefunden: Kaffee Kränzle in der Neckarhalde in Tübingen oder das Café in der Bibliothek in Rottenburg. Auch eine kleine  Variante, wie ein Kiosk, um sich bei gutem Wetter draußen zu treffen, wäre gut. Gut wäre auch ein zentraler Platz, ein Bouleplatz.

Ein Aspekt muss immer mitbedacht werden: Die Anwohner!

Die Gruppe hat auch nach möglichen Orten geschaut: Kreissparkasse, Ratsstüble, Krone, Platz zwischen Katholischer Kirche und Gemeindehaus (draußen), Platz hinter dem Rathaus, gegenüber der Grundschule, Bauhof.

Das Thema Begegnung, Dorfmitte, Treffpunkt muss in den Fragebogen rein!

Die Gruppe trifft sich wieder am 20. September 2018, 20 Uhr im Rathaus. Hinzukommen Ortsvorsteher Ulrich Latus und die Koordinatorin der Tübinger Stadtteiltreffs Claudia Stöckl.

 

Kommunikation und Vernetzung:

 

Die Gruppe traf sich am 26. Juni 2018.  Die Gruppe hat sieben Mitglieder.

Zunächst sichtete die Gruppe, was es an Angeboten in Hirschau  gibt. Ziel der Gruppe ist, dass möglichst alle Hirschauerinnen und Hirschauer wissen, welche Angebote es überhaupt gibt.

Ideen, die entwickelt wurden:

  •  Pinnwand suche/biete (am Rathaus?)
  •  Litfaßsäule
  •   entsprechende Rubriken im Mitteilungsblatt?
  •  Mitteilungsblatt für Neubürgerinnen und Neubürger drei Monate umsonst
  •   Starterkit für Neubürgerinnen und Neubürger (siehe Südstadt)
  •  könnten Einkommensschwache das Mitteilungsblatt umsonst bekommen?
  •  Mitteilungsblatt digital?
  •  mehr Bänke im öffentlichen raum, um ins Gespräch zu kommen
  •  2x im Jahr Veranstaltungen, was es alles gibt

 

Wohnen im Alter:

 

Trifft sich am erstmalig 18. September 2018 im Gemeindehaus St. Urban, da man bis dahin die ersten Ergebnisse aus dem Fragebogen bezüglich "Wohnen im Alter" haben könnte.

 

Friedhof:

 

Herr Fischer ist noch alleine in der Gruppe, wird aber von Herrn Latus unterstützt. Herr Fischer hat rund 50 Friedhofsbesuchende befragt und einige andere Friedhöfe. Er schreibt darüber einen Bericht bis zum nächsten Steuerungskreis.

Es soll im Herbst einen offenen Termin auf dem Friedhof geben. Eine Begehung mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und einem Friedhofsplaner. Dieser Termin steht noch nicht fest.

 

  •   Nächster Termin der Steuerungsgruppe: 9. Oktober 2018, 19 Uhr, Rathaus

  • Termin der 2. großen Veranstaltung für alle Hirschauerinnen und Hirschauer: 6. November 2018, 18.30 Uhr, Ort Gemeindehaus St. Urban

 

 

Im Projekt „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten.“ geht es einen Schritt weiter.

Der Fragebogen, mit dem alle Einwohnerinnen und Einwohner Hirschaus befragt werden sollen, wird im Laufe dieser Woche verteilt.

Jeder Haushalt bekommt einen Bogen. Sollte mehr als ein Fragebogen pro Haushalt benötigt werden, gibt es folgende Möglichkeiten, weitere zu bekommen:

Im Rathaus Hirschau abholen.

Per E-Mail von der Verwaltungsstelle anfordern: rathaus-hirschau@tuebingen.de

Herunterladen von der Homepage Hirschau: http://www.tuebingen-hirschau.de

Die Laufzeit der Befragung geht bis Ende August 2018.

Machen Sie mit!

Je größer die Beteiligung ist, desto mehr bilden die Ergebnisse die Vorstellungen, Bedürfnisse und Ziele des gemeinsamen Zusammenlebens ab.

Bei Nachfragen können Sie sich an Claudia Stöckl wenden.

Tel.: 07071/204 1553, E-Mail: claudia.stoeckl@tuebingen.de

 

Fragebogen zum Herunterladen

 

Die Fragebögen werden zur Zeit von der Abteilung "Statistik" der Stadt Tübingen ausgewertet.

Die Ergebnisse liegen zur Veranstaltung am 06.11.2018 vor.

Protokoll Steuerungsgruppe „Leben in Hirschau. Gemeinsam. Gestalten“ vom 9. Oktober  2018, Rathaus Hirschau

 

Ferienbetreuung:

 

Die Gruppe hatte bislang ein großes Treffen und hat die Fragebogenaktion in den Kindergärten und der Grundschule durchgeführt und ausgewertet. Sie zeigt eindeutig einen Bedarf in den Osterferien, in den ersten beiden und der letzten Woche der großen Ferien.

Der nächste Schritt, den die Gruppe plant ist ein Gespräch mit Taka-Tuka-Land, ob eine Betreuung in deren Räumen stattfinden könnte.

Wichtig ist, dass die Gruppe die Betreuung nicht selber stemmen kann und möchte, sondern dass mit Hilfe der Stadt dies geschehen kann.

Gedacht ist an eine Gruppengröße von 8-13 Kindern, eventuell angesiedelt im Sommerferienprogramm.

 

Kommunikation und Vernetzung

 

Digitale Dörfer: Zwei Personen aus der Gruppe machen am 17. Oktober 2018 eine Schulung zu „Digitalisierung im Ländlichen Raum“. Die beiden werden spätestens beim nächsten Steuerungskreis davon berichten. Es geht auf jeden Fall um die Themen Nahversorgung/Ehrenamt und Kommunikation/Dorfleben.

Eine Sammlung von Gruppen und Vereinen, die es in Hirschau gibt, diese in  einer Broschüre bündeln, damit alle, die neu nach Hirschau kommen, eine bekommen. (Herr Latus nimmt dazu gleich Stellung und erzählt, dass er unlängst bei der jährlichen Vereinsbesprechung war und da das Thema „Flyer“ auch Thema war. Wichtig bei einem möglichen Flyer ist, dass dieser gepflegt und immer wieder aktualisiert wird. Eine Idee ist auch ein Neubürgerempfang nächstes Frühjahr.

 

Wohnen im Alter

 

Es gibt zwar eine Nachbarschaftshilfe in Hirschau, diese wird aber nur von einer Person koordiniert. Es bestehen technisch/rechtliche Gründe, weshalb die Nachbarschaftshilfe nicht richtig läuft. Der katholische Kirchengemeinderat hat sich auch im Sommer zu diesem Thema getroffen.

Die Errichtung einer Tagespflege oder einer Kurzzeitpflege, muss beim Bebauungsplan "Burgäcker" unbedingt berücksichtigt werden.

Ausbildung von ca. 20 AlltagsbegleiterInnen in Hirschau. Das Projekt Quartier 2020 hält dafür Gelder bereit. Der Träger der WG, die gerade gebaut wird, soll sich aber an der Ausbildung inhaltlich und finanziell beteiligen.

Projektkoordinatorin Cordula Körner kommt am 25. Oktober 2018 in die Gruppe „Wohnen im Alter“, um über Wohnformen im Alter und Entwicklungsszenarien in Hirschau zu referieren.

 

Einkaufsmöglichkeiten

 

Beim zweiten Treffen waren die Einzelhändler des Orts anwesend und es fand ein gutes Gespräch statt.  Durch die Entwicklungen in Wurmlingen hat die Dynamik der Idee „Genossenschaftsladen“ stark nachgelassen. Denn ein eigener Laden in Wurmlingen hat Auswirkungen auf Hirschau. Ein Kiosk oder Verkaufsboxen wurden diskutiert.

Anmerkung Joachim Braun (OR): EBM Soehlke hat Unterstützung bei einem möglichen Genossenschaftsladen zugesichert. Aber ein Genossenschaftsladen funktioniert nur, wenn es kein anderes Angebot gibt.

 

Begegnung/Dorfmitte/Bürgertreff

 

In der ersten Sitzung ging es darum, herauszufinden, was die Gruppe will. Bei der zweiten Sitzung waren Ortsvorsteher Latus und die Koordinatorin der Tübinger Stadtteiltreffs, Claudia Stöckl, anwesend. Mit Herrn Latus wurden konkrete Orte besprochen, an denen ein Treff eingerichtet werden könnte. Claudia Stöckl stellte die Rahmenkonzeption der Tübinger Stadtteiltreffs vor.

 

Bürgerbus

 

Welche Leute würden sich an einem Bürgerbus beteiligen? Welche ihn in Anspruch nehmen?

Ein Gespräch mit dem DRK  ergab, dass das DRK gar keine Konzession hat und nur Mitglieder transportieren darf.

Es gibt viele Vorschriften beim Betrieb eines Bürgerbusses und das Land, das Bürgerbusse unterstützen möchte, sucht nach Lücken.

Welche funktionierenden Modell gibt es in Baden-Württemberg und wären auf Hirschau anwendbar?

Wichtig ist die Verknüpfung des Themas mit den Themen der andren Gruppen.

Dr. Ehrmann bringt das Thema Zeitkonto/Tauschbörse in Spiel.

 

Fragebogen

 

Joachim Braun stellt fest, dass der Umfang des Fragebogens richtig war. Der hohe Rücklauf ist sehr zufriedenstellend.

 

Friedhof

 

Herr Fischer hat rund 50 Friedhofbesuchende befragt und einige andere Friedhöfe besichtigt. Er hat darüber einen Bericht geschrieben, der am 8. Oktober 2018 an den Steuerungskreis und an den Ortschaftsrat geschickt worden ist. Herr Latus hat ihn auch an Herrn Winter von der Friedhofsverwaltung geschickt.

 

 

 

2. Bürgerversammlung Quartier 2020 am 6. November 2018 im Gemeindehaus St. Urban

 

Nach einer Begrüßung durch Ortsvorsteher Latus, bei der er insbesondere die gute Beteiligung bei der Umfrage, die im Sommer stattgefunden hat, gelobt hat, ging es los: die Umfrage und die Ergebnisse, auf die sicher alle gespannt waren, wurde gleich zu Beginn der Veranstaltung vorgestellt.

Insgesamt 540 Fragebögen wurden im Rathaus abgegeben. Bei rund 1.500 Haushalten in Hirschau ist dies ein Rücklauf von 33%, also einem Drittel. Davon können viele andere Organi- satoren von Umfragen nur träumen! Die Umfrage stellte zunächst als Eingangsfrage: Leben Sie gerne in Hirschau? 91% der Befragten haben diese Frage mit ja beantwortet. Neben der großen Beteiligung an der Umfrage ist dies der zweite schöne Effekt. Als Gründe, warum die Menschen gerne in Hirschau leben, wurden die gute Lage, die Infrastruktur, das Gemeinschaftsgefühl und die umliegende Landschaft genannt. Fünf Prozent leben nicht gerne in Hirschau, hier wurden als Gründe vor allem der Durchgangsverkehr, das fehlende Gemeinschaftsgefühl und die schlechte Infrastruktur hinsichtlich der Busverbindung genannt. Dies zu wissen ist auch wichtig für den weiteren Prozess. Die weiteren Fragen bezogen sich auf die Wohn-situation der Menschen jetzt und auf die Vorstellungen, wie die Menschen im Alter und bei Pflegebe-dürftigkeit leben wollen. Momentan leben die meisten derjenigen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, in ihrem eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung mit den Angehörigen. Im Alter und bei Pflegebe-dürftigkeit wollen auch die meisten Menschen genau dort wohnen bleiben und versorgt werden und nicht in ein Heim ziehen. Deshalb wurde auch die Frage gestellt, wo die Angehörigen wohnen und wie groß die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement ist. 19% der Rückläufer wären bereit, sich ehrenamtlich zu be-teiligen, 37% können es sich vielleicht vorstellen. Das Ziel, dass möglichst alle Menschen dort, wo sie leben auch alt werden und dort bleiben können, wird nicht zu bewerkstelligen sein ohne nachbarschaftliche und ehrenamtliche Unterstützung.

Die Vorstellung, in einem betreuten Wohnen oder einer Senioren WG zu wohnen, gefiel auch immerhin jeweils etwa 30%, wobei sich ungefähr genauso viele dies sich nicht vorstellen können. Für die Entwicklung der Wohnformen im Alter heißt dies, dass es einen Mix an Angeboten geben sollte, so dass die unterschiedlichen Bedürfnisse befriedigt werden können. Im Mai wurden auf der ersten großen Bürgerversammlung acht Interessensgruppen gebildet, die seither intensiv an ihren jeweiligen Themen arbeiten.

Einige dieser Gruppen haben auch Fragen in der Umfrage gestellt und auf der Versammlung ihre Arbeit und Ideen vorgestellt:

 

Einkaufsmöglichkeiten:

 

Das Thema Einkaufen bewegt viele Hirschauerinnen und Hirschauer: Brauchen wir ein größeres Angebot? Brauchen wir mehr Läden? Wenn ja – einen Supermarkt oder einen Genossenschaftsladen? Die Umfrage machte deutlich, dass der Wunsch nach einem größeren Angebot besteht, über die Form eines Ladens aber noch keine einheitliche Vorstellung existiert. Was klar ist, ist der Umstand, dass Wurmlingen einen Pennymarkt am Ortsausgang in Richtung Hirschau bekommt, was Pläne für Hirschau in jedem Fall erschwert. Die Gruppe wird sich in Bälde wieder treffen und die Ergebnisse der Befragung diskutieren.

 

Bürgerbus:

 

Viele Hirschauerinnen und Hirschauer sehen die Busanbindung insgesamt positiv, würden aber die Installierung eines Bürgerbusses begrüßen, denn die Fahrt zum Beispiel nach Weilheim erfolgt immer über den Busbahnhof Tübingen und nicht direkt. Besuche auf dem Friedhof oder im Paul Lechler Krankenhaus sind auch nur mit Umsteigen möglich. An diesen Themen arbeitet die Gruppe „Mobilität und Bürgerbus“.

 

Treffpunkt/Dorfmitte/Begegnung:

 

Der Fragebogen enthielt auch Fragen zum Zusammenleben der Menschen und Generationen im Dorf. Dabei wurde sehr deutlich, dass es ein Bedürfnis nach Orten der Begegnung gibt. Gedacht wurde dabei an ein Café, eine Gaststätte, ein Treff oder auch an einen ruhigen Ort, draußen. Die Gruppe, die rund 15 Personen umfasst, hat sich sehr viele Gedanken darüber gemacht, welche Art Treff für Hirschau geeignet wäre, wo dieser sein könnte und was dort alles angeboten werden könnte. Kommunikation und Vernetzung: Es gibt viele Angebote, Vereine und Initiativen in Hirschau, nur wissen gar nicht alle davon. Diese Gruppe möchte dem Abhilfe verschaffen und überlegt Mittel und Wege, wie die Kommunikation in Hirschau ver-bessert werden könnte. Das Mitteilungsblatt ist momentan das wichtigste Medium. Über digitale Möglichkeiten, wie einer Hirschau-App ("Dorfnews") oder einen Dorffunk, der ähnlich auf-gebaut sein soll wie Facebook, könnte der Informationsfluss verbessert werden.

 

Kinderferienbetreuung:

 

Diese Gruppe macht sich stark dafür, dass es in Hirschau in den Sommerferien und vielleicht in den Oster-ferien Kinderbetreuung gibt. Dazu hat die Gruppe in einem eigenen Fragebogen, der in der Grundschule und in den Kindergärten verteilt worden ist, die Bedarfe abgefragt. Die nächsten Schritte werden Klärungen mit der Stadtverwaltung und dem Förderverein Taka-Tuka, sein.

 

Friedhof:

 

Der Leiter der Gruppe, die sehr klein ist, konnte bei der Bürgerversammlung nicht da sein und wurde durch Ortsvorsteher Latus vertreten. Durch intensive Befragungen der Friedhofsbesucherinnen und –besucher und durch die Besichtigung vieler Friedhöfe rund um Tübingen wurden einige Missstände auf dem Hirschauer Friedhof benannt und erkannt. Die Gruppe hat dies in einer umfangreichen Ausarbeitung dargestellt. Schritte z.B. in Richtung Barrierefreiheit und Verbesserung des Friedhofs sollen noch im Laufe des Novembers durch eine Begehung angegangen werden. Thema ist dies auch in der nächsten Sitzung des Ortschaftsrates.

 

Wohnen im Alter:

 

Die Umfrage hat viele Themen bezüglich des Alters und des Wohnens im Alter aufgeworfen und so hat diese Gruppe ein reiches Arbeitspensum vor sich:

Die Fragen rund um eine eigene Sozialstation, an Tagespflege, Kurzzeitpflege, betreutem Wohnen (Alters-WG) und an stationärer Pflege sind gestellt.

Als Idee schwebt der Gruppe ein sogenanntes "Traumhaus" vor - darin sollen all diese Wohnformen unterkommen.

Auch das große Thema „Alltagsbegleiterinnen“ wird die Gruppe intensiv bearbeiten.

 

Bolzplatz:

 

Eine neue Gruppe wurde gegründet, die sich um die Gestaltung eines Bolzplatzes an der Grundschule kümmert. Ideen, wie ein Beachvolleyballfeld, Basket- und Fussballfeld, ein Bouleplatz und eine Eisdiele wurden gesponnen.

 

Alle Gruppen sind offen. Jede Hirschauerin und jeder Hirschauer kann gerne mitmachen.